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Das Schuljahr ist vorüber, die
Koffer sind gepackt – aber zuvor musste noch „Auf Wiedersehen!“ und
„Danke!“ gesagt werden. Traditionell
versammelte sich das Kollegium der HPS nach der Ausgabe der Zeugnisse am
letzten Schultag im Aula-Foyer, wo am Abend zuvor noch bis in die späten
Nachtstunden hinein gegrillt und gefeiert und danach von den Hausmeistern
mit Volldampf umgebaut worden war, um für besonderes Engagement Dank zu
sagen und um denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die die HPS in Richtung
Pension oder eine andere Wirkungsstätte verlassen, einen würdigen
Abschied zu bereiten!

Umrahmt von der
Kammermusikgruppe von Herrn Adamovicz nahm Schulleiter Hans-Jürgen von
Maercker einleitend einige
Ehrungen vor, die vor allem dem ehrenamtlichen Engagement an der HPS
galten, welches zunehmend
unverzichtbar für eine moderne Schule mit einem nennenswerten Angebot werde.
In diesem Jahr ging dieser Dank der HPS vor allem an Frau
Brink-Spalink, Frau Pollmann, Frau Sander-Thumann und Frau Willerts für
ihren Einsatz auf so unterschiedlichen Gebieten wie der Teeküche,
zusätzlichen AG-Angeboten und der Nachmittagsbetreuung für die
Klassenstufe 5/6. Ebenfalls
geehrt wurde die Schülerin Rebecca Wolf, die zusammen mit ihrer Freundin
Sanna eine Klimaschutz-AG „von Schülern für Schüler“ ins Leben
gerufen hat.




Dann wurde es für diejenigen
Kolleginnen und Kollegen, die die HPS verlassen und nun verabschiedet
werden sollten, ernst! Frau
Jennrich – als Schulleitungsmitglied für die Organisation der
Verabschiedungsfeiern zuständig, diesmal aber selbst „Objekt“ des
Ereignisses – hatte sich eine etwas gelockerte Form überlegt, die noch
mehr Lebendigkeit und Unterhaltsamkeit ermöglichen sollte. Die anwesenden
„Delinquenten“ – Herr Schindler als dienstältester Pensionär, Frau
Jäkel, Frau Jennrich, Herr Pichler und Frau Grübel – nahmen in einer
Art „Talkrunde“ gegenüber dem Publikum Platz und wurden von Ralph
Werner-Dralle durchs Programm geleitet.



Einleitend würdigte Frau Dralle,
die die Fachgruppenleitung Spanisch übernommen hat, Wulf Schindler mit
einer einfühlsamen Rede, die seine Qualitäten hervorhob, aber auch seine
Ecken und Kanten, insbesondere gegenüber behördlicher „Gängelei“
und Vorschriften, nicht verschwieg. Das
umfassende Allgemein- und auf Spanien und die lateinamerikanischer Welt
bezogene Spezialwissen Schindlers (Abibuch: „Mr. Allgemeinwissen!“)
wurde von ihr besonders hervorgehoben: „Mit deinen Kenntnissen hättest
du auch einen guten Professor abgegeben!“.
Die französische Fachobfrau Silke Behm schloss sich den guten Wünschen
an und weitete den Abschied gleich noch auf Frau Grübel aus, die nach nur
einem halben Jahr Zugehörigkeit zum HPS-Kollegium die Schule wieder verlässt.






Hildegard Jäkel musste sich ihren
Ruhestand am 9.7. noch einmal schwer verdienen, denn das
Fachkollegium Chemie hatte sich eine echte Prüfung ausgedacht, die Frau Jäkels
Neigung zu weiten Reisen und ihre fachliche Ausrichtung kombinierte: Im
ersten Schritt waren chemische Elemente aus knappen Andeutungen heraus zu
erschließen, die dann auf einer großen Weltkarte auch geographisch
zugeordnet werden mussten. Eckhart
Pichler, der die HPS Richtung Gymnasium Harsefeld verlässt, bekam von
seiner Biologie-Fachgruppe mittels einer launig-ernsten Powerpoint-Präsentation
vorgeführt, welch großartige Arbeitsumgebung
er im Begriff sei zu verlassen. Leider
hatte der Vortrag keinen Einfluss mehr auf Herrn Pichlers
Entschluss...!




Ingeborg Jennrich wurde von
mehreren Seiten als Kollegin, Koordinatorin und
Mitfahrerin im PKW Richtung Hamburg aufs Korn genommen. Herr Storre und
Herr Stenger hatten einen reichhaltigen Korb zusammengestellt, der mit
allerlei unverzichtbaren Präsenten zur besseren Bewältigung des
kommenden Alltagslebens gefüllt war.
Die witzigen Verse, mit denen sie die Präsentation des Korbinhalts
begleiteten, waren gelungen und brachten den beiden viel Beifall
ein. Dann musste sich Frau Jennrich einem Live-Interview mit Herrn
Werner-Dralle stellen, bei dem
sie selbst solch bohrende Fragen wie „Was hat die HPS in den letzten
acht Jahren mit Ihnen gemacht?“ oder „Welche Ratschläge geben Sie der
HPS für die Zukunft mit auf den Weg?“
locker und authentisch beantwortete. Es war ganz offensichtlich ihr
Tag! Das zeigte sich auch im
Anschluss an das Interview, als sie nämlich als scheidende
Russisch-Fachobfrau zu den Klängen von „Kalinka“ den Schulleiter von
Maercker zu einem Tänzchen aufforderte. Ein Bild mit Seltenheitswert!
Eckehard Kootz und Matthias Hennig als Mitglieder der
Hamburg-Fahrgemeinschaft an der HPS brachten dann mit Wortwitz und
wunderbarem Vortrag Ingeborg Jennrichs Qualitäten
als Beifahrerin zu Gehör, - einer Beifahrerin, die mit Vorliebe die
Themen der Unterhaltung vorgibt und maßgeblich bestreitet. Das reichte
von Thema 1 („Junge Männer an Steuer“)
bis hin zu Thema 5 („Der Stau“).










Den Verabschiedungsreigen schloss
der Schulleiter mit der Überreichung der Urkunden ab, wobei er noch
einmal den Dank und die Anerkennung für die geleistete Dienstzeit aus den
Dokumenten zitierte.




Bevor auch der Personalrat
(Christoph Knebel, Jürgen Hakelberg, Ingrid Buttler) einen sorgenvollen
und einen optimistischen Blick in die Zukunft der HPS warf,
einer angesichts vieler Abgänge und eines noch nicht ausreichenden
Neuzugangs durchaus noch mit
schwacher Unterrichtsversorgung ausgestatteten und dadurch zur Verdichtung
des Arbeitseinsatzes des Kollegiums zwingenden
Zukunft, nutzte die neue PR-Vorsitzende Ingrid Buttler die Gelegenheit der
„großen Bühne“, um jetzt endlich den langjährigen PR-Vorsitzende
Reiner Gade angemessen für seine immense Personalratsarbeit zu danken.
Gade ergriff die Gelegenheit für einige rückblickende Worte, die
deutlich machten, dass eine Personalratsarbeit in einer
arbeitnehmerrechtlich ernsthaften Bedeutung an der HPS lange Zeit nicht
selbstverständlich war, jetzt aber fest implementiert sei. Auch der
Tatsache, dass der Personalrat für viele Schulleitungsmitglieder eine
Station des beruflichen Aufstiegs gewesen sei, gewann er – neben einer
kritisch hochgezogenen Augenbraue – durchaus auch positive Aspekte ab,
da dies die gemeinsame Arbeit zum Wohl der Schule oft erleichtere.







Den fulminanten Abschluss bildete
wie immer die geballte Power des Lehrerchors, der unter der musikalischen
Leitung von Reiner Grubert mit einem umwerfenden Potpourri von Melodien
und passend gedichteten Texten noch einmal alle Abschiedskandidaten
liebevoll-augenzwinkernd besang!





...und
dann: Ferien!
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